{"id":496,"date":"2014-10-22T09:22:59","date_gmt":"2014-10-22T07:22:59","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gedenken-in-hessen.de\/?page_id=496"},"modified":"2022-10-12T12:29:51","modified_gmt":"2022-10-12T10:29:51","slug":"gedenkstaette-unter-den-eichen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/?page_id=496","title":{"rendered":"Gedenkst\u00e4tte \u201eUnter den Eichen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1586 size-medium_large\" src=\"https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/wp-content\/uploads\/stadta_wi_f000_nr_16877-768x514.jpg\" alt=\"Gedenkstaette unter den Eichen\" width=\"700\" height=\"468\" srcset=\"https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/wp-content\/uploads\/stadta_wi_f000_nr_16877-768x514.jpg 768w, https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/wp-content\/uploads\/stadta_wi_f000_nr_16877-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/wp-content\/uploads\/stadta_wi_f000_nr_16877-120x80.jpg 120w, https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/wp-content\/uploads\/stadta_wi_f000_nr_16877.jpg 1019w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/p>\n\n<table id=\"tablepress-33\" class=\"tablepress tablepress-id-33\">\n<tbody class=\"row-striping\">\n<tr class=\"row-1\">\n\t<td class=\"column-1\"><b>Tr\u00e4ger\/ Initiative<\/b><\/td><td class=\"column-2\"><strong>Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden <\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\"><b>Standort<\/b><\/td><td class=\"column-2\">Gedenkst\u00e4tte \u201eUnter den Eichen\u201c, Carl-von-Ibell-Weg, Wiesbaden <\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\"><b>Information:<\/b><\/td><td class=\"column-2\"><strong>Die Gedenkst\u00e4tte \u201eUnter den Eichen\u201c Wiesbaden<\/strong><br \/>\n<br \/>\nDie Gedenkst\u00e4tte befindet sich in unmittelbarer N\u00e4he des fr\u00fcheren KZ-Au\u00dfenlagers \u201eUnter den Eichen\u201c. Dieses geh\u00f6rte organisatorisch zum SS-Sonderlager\/KZ Hinzert im Hunsr\u00fcck in der N\u00e4he von Hermeskeil. Die Gedenkst\u00e4tte umfasst einen ehemaligen Befehlsbunker, den die H\u00e4ftlinge f\u00fcr die SS hatten bauen m\u00fcssen.<br \/>\nDas KZ-Au\u00dfenlager war errichtet worden, nachdem sich seit 1942 die alliierten Luftangriffe auf das deutsche Reichsgebiet drastisch verst\u00e4rkt hatten. Die SS sah sich folglich gezwungen, f\u00fcr ihre Dienststellen besser gesch\u00fctzte Ausweichquartiere am Stadtrand zu errichten. J\u00fcrgen Stroop, H\u00f6herer SS- und Polizeif\u00fchrer Rhein\/Westmark mit Sitz in Wiesbaden, forderte hierf\u00fcr H\u00e4ftlinge aus dem SS-Sonderlager Hinzert an. Die ersten trafen im Fr\u00fchjahr 1944 ein. Das KZ-Au\u00dfenlager \u201eUnter den Eichen\u201c bestand aus f\u00fcnf einfachen Holzbaracken und war von einem Stacheldrahtzaun umgeben. Maximal 100 H\u00e4ftlinge waren dort interniert. Die meisten von ihnen waren Luxemburger, aber auch Niederl\u00e4nder, Franzosen sowie ein Belgier und ein Deutscher waren darunter.<br \/>\nDas Lager unterstand der SS und wurde von Polizeikr\u00e4ften bewacht.<br \/>\nIm Befehlsbunker fanden SS-Leute und Polizeiwachmannschaften Schutz vor Luftangriffen. Den H\u00e4ftlingen blieb dieser hingegen grunds\u00e4tzlich versperrt. Sie mussten in solchen F\u00e4llen in Splittergr\u00e4ben Schutz suchen. Bei einem Bombenangriff kamen am 18. Dezember 1944 infolgedessen sechs Luxemburger H\u00e4ftlinge ums Leben.<br \/>\nDas KZ bestand bis zum 23. M\u00e4rz 1945. An diesem Tag wurden die H\u00e4ftlinge auf einen sogenannten Evakuierungsmarsch in Richtung Frankfurt kommandiert und sollten dort erschossen werden. Der Befehl wurde jedoch nicht ausgef\u00fchrt und erm\u00f6glichte den H\u00e4ftlingen in der N\u00e4he von Friedberg die Flucht. Einige H\u00e4ftlinge hatten sich bereits in Wiesbaden absetzen k\u00f6nnen und bei hilfsbereiten Deutschen Unterschlupf gefunden, bis auch sie am 28. M\u00e4rz von den Amerikanern befreit wurden.<br \/>\n<br \/>\n<strong>Weitere Gedenkst\u00e4tten der Landeshauptstadt:<\/strong><br \/>\nNeben der Gedenkst\u00e4tte \u201eUnter den Eichen\u201c unterh\u00e4lt die Landeshauptstadt Wiesbaden weitere Gedenkst\u00e4tten und Erinnerungsorte, die den Opfern des NS-Regimes gewidmet sind. Weitere Informationen dazu finden sich auf der st\u00e4dtischen Homepage (s. Internet)<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td class=\"column-1\"><b>Internet<\/b><\/td><td class=\"column-2\">Auf der St\u00e4dtischen Homepage finden sich Informationen zu den Gedenkst\u00e4tten und Erinnerungsorten der Landeshauptstadt: Website der <a href=\"https:\/\/www.wiesbaden.de\/kultur\/stadtgeschichte\/erinnerungsorte\/index.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gedenkorte in Wiesbaden<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-1\"><b>Kontakt:<\/b><\/td><td class=\"column-2\">Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden<br \/>\nKulturamt\/Stadtarchiv Wiesbaden<br \/>\nIm Rad 42<br \/>\n65197 Wiesbaden<br \/>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\"><b>\u00d6ffnungszeiten der Gedenkst\u00e4tte:<\/b><\/td><td class=\"column-2\">Die KZ-Gedenkst\u00e4tte ist von Mai bis einschlie\u00dflich Oktober immer samstags von 14 bis 16 Uhr f\u00fcr Besucherinnen und Besucher ge\u00f6ffnet. Dar\u00fcber hinaus kann die Dauerausstellung werktags nach vorheriger Anmeldung unter stadtarchiv@wiesbaden.de oder telefonisch unter 0611 \/ 31-3080 besucht werden. F\u00fchrungen sind nach Vereinbarung m\u00f6glich.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7\">\n\t<td class=\"column-1\"><b>Publikationen<\/b><br \/>\n(Auswahl)<\/td><td class=\"column-2\">\u2022 Maul , B\u00e4rbel \/ Ulrich, Axel: Das KZ-Au\u00dfenkommando \u201eUnter den Eichen\u201c. Hrsg.: Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden \u2013 Stadtarchiv. 5. aktual. u. erw. Aufl. Wiesbaden 1999. <\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-33 from cache -->\n<div class='printomatic pom-default ' id='id8707' alt='Seitentext drucken' title='Seitentext drucken' data-print_target='article'><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"page-full-width.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["entry","page","publish","author-admin","post-496"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/496","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=496"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/496\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1587,"href":"https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/496\/revisions\/1587"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lag-gedenken-in-hessen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=496"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}